Das französische Unternehmen Violet präsentiert auf der IFA in Berlin mit dem Mir:ror einen RFID-Reader vor, welcher mit Ztamps versehene Gegenstände erkennen kann. Ein Ztamp kann an jedes Objekt der eigenen Wahl angebracht werden. Im Anschluss können unter www.violet.net entsprechende Programme, Dienste, Inhalte oder Anwendungen gewählt werden. Sobald der Gegenstand dem RFID-Reader gezeigt wird, folgt eine Ausführung der der mit ihm verbundenen Aufgaben auf dem Rechner oder im World Wide Web. Dadurch wird Alltagsgegenständen sozusagen Leben eingehaucht.
Eine große Community sorgt für laufend innovative, praktische und spielerische Möglichkeiten womit der Mir:ror erweitert werden kann. Zum Beispiel kann ein Schlüsselband mitteilen, dass das Kind sicher nach Hause gekommen ist oder ein Regenschirm zeigt die aktuelle Wetterlage an.
Die Einsatzmöglichkeiten des RFID-Readers sind praktisch unbegrenzt. Im Herbst diesen Jahres wird der Mir:ror zu einem Kaufpreis von 40 Euro auf den Markt kommen. Zur Nutzung des Readers wird ein Rechner mit Breitbandzugang benötigt und die mitgelieferte Software mirware ist erforderlich. Der RFID-Reader kann bis zu 4 RFID-Tags zur gleichen Zeit lesen und besitzt einen integrierten Lautsprecher sowie eine LED-Statusanzeige.
