Der international größte Schokoladenhersteller Barry Callebaut rechnet mit steigenden Schokoladenpreisen sagte dem Schweizer Magazin Handelszeitung. Aufgrund der anziehenden Rohstoff-, Verpackungs-, und Energiekosten aber nicht zuletzt weil sich die Kakaopreise verzweifacht haben rechnet das Unternehmen mit einem Preisanstieg von 15 bis 18 Prozent pro Tafel Schokolade im Einzelhandel. Wird damit die Schokolade zum Luxusgut? Nein, nicht unbedingt denn die billigste Schokoladentafel kostet derzeit in den Supermärkten durchschnittlich 30 bis 39 Cent pro Tafel. Natürlich steigt mit dem Preis auch die Qualität und bei den hochpreisigen Angeboten dürfte der Preis somit in den kommenden Monaten steigen.
Die Luxus-Schokoladen erfreuen sich einer steigenden Beliebtheit und die zahlungskräftige Kundschaft wird auch bereit sein in Zukunft einen höheren Preis zu zahlen als bisher. In den vergangenen Jahren wurden hunderte kleine Schokoläden vorzugsweise in Innenstädten eröffnet. Diese bieten eine reichhaltige Auswahl an edlen Schokosorten wie etwa "Chili-Nuss" oder "Honig-Trüffel", die zwar ihren Preis haben aber dafür einen hervorragenden Geschmack bieten. Eine Tafel Luxus-Schokolade kostet da schon mal durchaus 6,00 Euro oder mehr denn sie wird meist selbst hergestellt. Der Genuss trägt dieser Handarbeit ordentlich Rechnung. In Deutschland verputzt jeder Bürger durchschnittlich 90 Schokotafeln jährlich.
